Kiel 2009
Kiel 2009 – Trainingslager
Tag 1 – by Annä
…so, nun die letzten Sachen in den Koffer packen und dann geht’s los zum Bahnhof. So sahen wohl bei den meisten die letzten Minuten vor dem Losfahren aus.
Der Treffpunkt wurde im Vorfeld auf viertel vor acht am Hauptbahnhof Bochum festgelegt. Schließlich warten auch alle pünktlich, außer Roger, der mal wieder als letzter ankam.
Dann war es auch schon so weit, der Zug fuhr in den Bahnhof ein, die letzten Worte wurden gewechselt und los ging’s.
Ohne vorher auf die Tickets zu gucken, um zu wissen, wo wir sitzen würden, stiegen wir wahllos in den Zug. Wie zu erwarten, befanden sich unsere Sitzplätze am anderen Ende des Zugs; also mussten wir samt unseren Koffern, Taschen und sonstigem sinnlosen Zeug eine kilometerlange Wanderung durch den ganzen Zug starten. Nach dieser Wanderung, bei der zahlreiche Koffer umkippten, nicht nur unsere, war die erste Laufeinheit bewältigt und wir konnten in unsere Sitze fallen.
Dort fing der Spaß erst richtig an, als in Münster eine Horde wild gewordener älterer Damen mit literweise Alkohol im Gepäck in den Zug stürmte. In kürzester Zeit war die Gesellschaft sturzbesoffen und begann zu singen, was uns den Spaß und viel zu lachen brachte.
Am Hamburger Hauptbahnhof mussten wir in einen, bereits wartenden, Regionalzug umsteigen. Auf dem Weg erwarteten uns zahlreiche, endlose Treppen (tatsächlich 2 kurze Rolltreppen). Diese Chance ließ sich unsere Annä nicht entgehen: Frei nach dem Motto „ Auf sie mit Gebrüll“ stürmte sie mit ihrem Monsterkoffer auf die Treppe zu. Doch dies endete schmerzhaft, sowohl für Annä als auch für ihren Koffer, als die beiden lauthals die Treppe runter fielen. „Der Koffer ist wohl kaputt“ gab Jan als trockenen Kommentar dazu ab. Den Rest der Strecke im Regionalzug und nach knapp 4 ½ Stunden kamen wir am Kieler Hbf an.
Das Erste was wir wahrnahmen war die Sonne und vor allem „MC Donald’s“, direkt vor unserer Nase. Aber unsere Überredungskünste halfen bei Roger nicht. Also mussten wir mit leerem Magen zur Jugendherberge laufen.
Wir liefen durch den Hafen und dann kam der Schock- wir konnten unseren Augen nicht trauen- zwei endlos lange und steile Treppen führten zur Jugendherberge. Und Nun? … Einfach mal rauf. Zum Glück halfen uns Jan und Max beim Koffertragen. Schließlich war auch das geschafft und wir konnte unsere Koffer abstellen.
Dann ging es gleich wieder los in Richtung Hauptbahnhof, da sich dort ein Shopping-Center befindet. Da alle großen Hunger hatten begann die Suche nach geeignetem Essen aber nicht zu Subway, was Annä sehr bedauerte, stattdessen gab es eine Pizza. Frisch gestärkt konnten wir uns dann noch im Shopping-Center vergnügen.
Doch dann war es auch schon spät (und kalt) geworden und wir mussten zurück in die Jugendherberge, wo uns ein Buffet mit Brötchen, Käse und Wurst erwartete.
Schließlich ging auch dieser Tag zu Ende und wir fielen in einen tiefen Schlaf.
Mal schauen, was uns an den anderen Tagen erwartet.
Tag 2 –
by Rotzi, alias Rosti, alias Killermucki, alias Mitschle, alias Mischle, alias Mikele,alias Michelle
(für den Inhalt und die unzähligen Fehler ist die Autorin selbst verantwortlicht)
Nachdem wir gerade eben noch pünktlich zum Frühstück um 7.30 Uhr gekommen sind, began unsere erste Schwimmeinheit. Nach langer Wanderung kamen wir um 8.45 Uhr im weit entfernten Schwimmbad (50m von der Jugendherberge) an. Die Trainingseinheit war gerade noch auszuhalten. Um 11.00 Uhr mussten wir uns dann aber ganz schön beeilen, den das Mittagessen war um 11.30 Uhr fertig. Danach hatten wir eine 1 ½ stündige Pause, aber danach ging es hart weiter. Wir gingen in einen Park, wo wir lange Runden laufen mussten. Aber Laura musste in der Jugendherberge bleiben und auf Sabrina aufpassen. Nein, ihr war schlecht und Sabrinas Knie tat ihr mal wieder weh. Danach mussten wir in den Innenhof kommen und Gymnastik machen. Um 18.00 Uhr bekamen wir dann endlich wieder essen. Das nervigste aber sind die Trommler und Flöter, die den ganzen Tag einfach nur lärm machen. Abends hatten wir dann endlich Zeit für uns und gingen später ins Bett.
Tag 3 – by Strebersau
Wir mussten um 8.00 Uhr frühstücken. Unser Mädchenzimmer ist um halb 8 aufgestanden. Das Frühstück fing damit an, dass Michelle und Annä zu spät gekommen sind. Nach dem Frühstück mussten sie erst mal den Tisch abräumen. Am Ende des Frühstücks sagte Roger, dass wir uns Laufsachen anziehen und um 10 Uhr wieder unten sein sollten. Wir liefen in einen Park, wo wir 2 ½ Runden laufen sollten. Als wir laufen waren überholte uns Max und Michelle verblutete (Nein, sie hatte nur Nasenbluten) Nach dem Laufen waren wir ziemlich kaputt. Schließlich gingen wir dann wieder zurück zur Jugendherberge und dann rüber zum Schwimmbad. Als wir fertig umgezogen waren ging es auch schon los. Um 13.30 Uhr gab es Mittag. Später hatten wir noch mal Gymnastik. Wir nahmen I-Pod und Boxen mit und gaben Contra gegen die Katzenmusik, die die Flötisten und Trömler verursacht haben. Im Anschluss hatten wir noch mal Training. Roger filmte jeden Einzelnen von uns nach dem ABC, die anderen sollten in Zwischenzeit 20 x 100m schwimmen. Die meisten blieben schon nach dem ersten 100er stehen. Das merkte Roger und es gab nach dem Training von Roger eine Moralpredigt und einen Appell an unsere Vernunft. Danach gab es Abendbrot. Schließlich gingen wir alle nach der Zeit schlafen.
Tag 3 – by Oma (Deutsch-LK)
Dieser Tag begann zum Leiden aller schon mit einem Frühstück um 7 Uhr morgens. Man saß am Tisch, müde, unmotiviert, aber doch etwas erfreut da dieser Tag trainingsfrei war. Um den Tag möglichst „chillig“ zu gestalten beschlossen wir ihn am Strand zu verbringen. Da jedoch in Kiel weit und breit kein Strand zu finden ist fuhren wir mit der Fähre nach Laboe. Auf der Fahrt warfen Roger, Max und Jan unter dem Vorwand „komm Leon, wir gehen mal mit dir gucken“ einen Blick in die Kabine des Kapitäns (Tatsächlich waren sie auf der Brücke). Selbstverständlich ohne eigenes Interesse, nur um Leon einen Gefallen zu tun. Wie selbstlos die drei doch sind. In Laboe angekommen suchten wir als erstes einen Laden, indem wir einen Volleyball kaufen konnten. Der Volleyball, den wir schließlich im Supermarkt kauften, war nur leider so platt, dass Jan, Max und ich zur Tankstelle laufen mussten um ihn aufzupumpen. Mit aufgepumptem Ball gings dann zum Strand, wo Max, Leon und Jan in die 5° C kalte Ostsee sprangen. Ihnen folgte Laura, jedoch eher unfreiwillig. Bei diesem kleinen „Unfall“ zog Laura sich eine so schlimme Verletzung, nahezu eine Kriegsverletzung zu, dass Roger mit ihr zum Arzt ging. Ihre Beine mussten letztendlich doch nicht amputiert werden. Desinfektionsspray war die Rettung! Derweil lagen wir anderen am Strand in der Sonne oder spielten Volleyball. Nach einigen Stunden, Roger und Laura waren auch wieder da, lieferten Michelle und ich uns eine ausgiebige „Sandschlacht“ bis all unsere Kleidungsstücke und Körperteile voller Sand waren.
Nach einem langen Tag am Strand traten wir alle mit einem kleinen Sonnenbrand die Rückfahrt zur Jugendherberge an. An der Jugendherberge angekommen bekamen wir Essen. Von der Soße, die es zu den Nudeln und dem Fleisch gab, war besonders Roger begeistert.
Der weitere Abend nach dem Essen verlief wie an den anderen Abenden vorher. Chillen und Musik hören, also nichts Nennenswertes! Aufgrund der Nachtruhe um 22.00 Uhr waren wir um diese Uhrzeit selbstverständlich alle schon im Bett und schliefen. So viel zum Dienstag!
Ps: Jan du Zigeuner!
Tag 4 – by Köfi und Fritzl
Dring! Dring! 6.30 Uhr! Dass mit dem Ausschlafen wird wohl wieder nix! Naja, war ja auch nicht anders zu erwarten! Ist ja auch ein Trainingslager! Die Person, die früh am Morgen den Tisch putzen wollte, war schnell gefunden, denn wer 10 Minuten zu spät kommt, meldet sich schließlich quasi freiwillig. Dieses Mal traf es Leon, der dies allerdings auch ohne Murren und Knurren tat! Ach ja, selbstverständlich gab es wieder leckere Brötchen mit dem gewohnten Aufstrich (Wurst, Marmelade, Käse, Honig und „Nutella“)! Nur die Salami fehlte an diesem Tag aber dazu später Näheres. Alle packten ihre Taschen und brachen um 7.45 Uhr gemeinsam zum 50m entfernten Schwimmbad auf und die frühmorgendliche, allerdings auch für heute die einzige Wassereinheit wurde ohne größere Besonderheiten absolviert. Als wir wieder in der JHB waren, bekamen wir die Ansage „11 Uhr im Hof! Gymnastik“ Große Freude machte sich breit. Die drei Senioren machen selbständig eine Zugseileinheit, während die anderen 5 Dehnübungen machen mussten, durften, sollten. Danach gab es um 12 Uhr leckeres Essen, wo auch die Morgens vermisste Salami wieder auftauchte. Es gab Pizza und große Freude machte sich breit, allerdings nur bis wir feststellten, dass die Salami in mindestens 12, 73 Lagen auf dem leckeren Butterkeksteig lag. Die Raviolisoße von gestern wurde von dem sehr intelligenten Küchenpersonal kurzer Hand als Tomatensoße verwendet. Es folgten 1,5 Stunden Freizeit, die mit Ligretto und einem Sonnenbad im Innenhof verbracht werden. Es ging dann um 14 Uhr los zum Bowling. Wir nahmen uns alle ein paar Schuhe von der Kasse und fingen an zu spielen. In der ersten Runde stieg ein grandioser Battle zwischen Leon und Lausa (Laura und Sabrina), den beiden/drei Schlechtesten, welchen Leon knapp aber verdient mit 1 Punkt Vorsprung gewonnen hat. Wir machten uns auf den Rückweg (Einige zu NewYorker und einige zu Lidl) Ab 18 Uhr gab es Abendessen und danach ein lustiges Pläschchen) Alle machten Späße über die Anderen und Michelle und Annä haben ihre Sonnenbrillen im Resteeimer in der Küche gesucht, obwohl Jan diese in der Hand hatte! Die Mädels wollten Germanys next Topmodel gucken. Das bekam der Vollpfosten aus der JHB mit und laberte irgendeinen Bockmist! Nach dieser überaus überflüssigen Bemerkung entstand dieser schöne Bericht! Ich hoffe, Euch gefällt es und Ihr wisst etwas mehr… Schönen Abend noch… Gute Nacht!!!
Ps.: Immer chillig bleiben!
Tag 5 – by Leon, alias Lön
Freitag mussten wir sehr früh laufen gehen. Nach dem Frühstück hatten wir Training. Vor dem Mittagessen kamen auch Annäs Eltern! Das Mittagessen schmeckte nicht. Nach dem Mittagessen hatten wir noch mal Training. Abens waren Michelle, Laura, Annä, Alexandra und ich noch beim Kiosk. Weil wir zu spät kamen, dürfen wir nicht mehr in die Stadt.
Ps: Jan der Zigeuner
Tag 6 – 9 – by someone
Am Samstag gab es neben den beiden Wassereinheiten einige Laufkilometer und Gymnastikübungen zu bewältigen.
Am Sonntag gab es nur eine Wassereinheit, um im Anschluss die Koffer packen zu können.
Montag mussten früh die Zimmer geräumt werden und nach einer sehr, sehr kurzen „Einheit“ im Bad ging es zum Bahnhof. Hier noch schnell eine Kleinigkeit gegessen und dann die Fahrt zurück mit der Bahn genießen. Dieses Mal besser vorbereitet, konnten wir im RE bequem sitzen und auch das Gepäck gut verstauen. In Hamburg ging es wieder schnell, schnell, schnell zum IC und dann ab in die Wohlfühlsessel der 2. Klasse, zumindest für diejenigen, die eine Platzreservierung hatten. Den Anderen blieb leider nur der Gang und ein wehleidiges Klagen über Freundlichkeit und so’n Zeug. Ätsch aber wir haben Platzkarten und ihr nicht, Ihr Louser (Louser ist Enklisch und kommt von dem Verb Toulouse, was so viel heißt wie …Äh keine Ahnung, is auch egal) Endlich wieder daheim bei Mama und Papa, YEAH